Warum der Konsum von Milch-Produkten auch Tier-Mord ist....

 

 

Im Jahr 1850 lag die durchschnittliche Milchleistung einer Milchkuh bei rund 1.000 kg pro Jahr (weniger als 3 Liter Milch pro Tag). Rund 100 Jahre später, wurde die Milchleistung bereits auf 2.500 kg Milch pro Jahr erhöht. Gegen 1970 wurde eine jährliche Milchleistung von 4.000 kg dokumentiert. Die Kuh wurde immer mehr zur „Milchmaschine“ gezüchtet, ausserdem wurde das durchschnittliche Gewicht von rund 250 kg im Jahr 1850 auf ein heutiges Durchschnittsgewicht von 600 – 700 kg gesteigert.

 

Jahr

Körpergewicht

Milchleistung

1800

 

500-600 kg/Jahr

1850

250kg

1000 kg/Jahr

1950

 

2500 kg/Jahr

1970

 

4000 kg/Jahr

2009

600-700 kg

6000-10000 kg/Jahr

 

Das bedeutet, dass eine heutige Kuh nicht mehr die etwa 7 Liter Milch gibt, die das Kalb pro Tag zum Aufwachsen benötigt, sondern etwa die vierfache Menge. vor hundert Jahren, nahm eine Weidekuh 10.000 Kalorien täglich zu sich - heute muss sie mindestens 50.000 Kalorien essen. Das ist nur möglich, weil die Tiere mit speziellem Kraftfutter gefüttert werden. Früher waren die Tiere um 10 bis 20 Zentimeter kleiner, muskulöser und viel beweglicher als heute, die Klauen waren gesund - schliesslich wurde das Tier ja auf der Weide gehalten. Heute sind die Klauen vieler Tiere erkrankt, denn das Stehen auf dem Stallboden - zum Teil im eigenen Mist - führt zu Schäden. Die Klauenerkrankung ist ein sehr häufiger Schlachtgrund.

Weil der Mensch Milch für sich selber möchte, wurde die Kuh zur Milchmaschine dressiert. Im Jahre 1990 gab eine Kuh durschnittlich 15 Liter Milch pro Tag. Nur 30 Jahre später sind es bereits über 25 Liter. 

 

Die extreme Steigerung der Milchleistung ist keine natürliche Entwicklung der Kühe, sondern basiert auf Eingriffe des Menschen. Züchter und Forscher haben eine permanente Steigerung vorangetrieben, um so noch mehr Leistung zu ermöglichen. 

Die Forschung und Zucht konzentrierten sich auf die Züchtung reiner Milchkühe. Ausserdem wurde das Futter umgestellt. In der Natur frisst eine Kuh ballaststoffreiches Futter, also Heu, Klee, Gras und ähnliches. In der künstlichen Kuhzüchtung gibt man der Kuh sehr viel Kraftfutter, das heisst pflanzliche Futtermittel wie Getreide, Soja und Maissilage (70 % aller angebauten Felder in der Schweiz sind nur Tierfutter!).

Um den Profit noch weiter voranzutreiben, wird inzwischen viel mit Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie gefüttert. Es kommen nun auch tierische Produkte in das Futter, wie Magermilch- und Molkepulver, Fette und Nussschalen (Die Schlacht-Abfälle ihrer Artgenossen sind seit dem BSE-Skandal verboten).

Damit eine Kuh möglichst die ganze Zeit sehr hohe Milchmengen produzieren kann, wird sie bereits schon wenige Wochen nach dem Kalben wieder besamt.


Man rechnet bei der normalen Kuh in der Schweiz mit einer Laktationszeit von 305 Tagen (10 Monate). Das ist die Zeit, in der sie Milch gibt.  Dann hat sie ein wenig Ausruhzeit. Doch bereits zwei Monate später wird sie ihr neues Kalb geboren. Das heisst, eine Kuh wird nur 3 Monate nachdem sie ihr Kalb geboren hatte, mit dem Veterinär wieder künstlich besamt. Dann ist sie 9 Monate trächtig. Diesen Stresszyklus kann sie vielleicht 5 Mal hintereinander machen und ist dann so ausgelaugt, dass ihre Leistung geringer werden würde. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem sie geschlachtet wird, da sie für dieses Profit-System nicht mehr rentiert. Das heisst, dass die ältesten Kühe in der Schweiz etwa 5-7 Jahre alt sind. Noch nicht einmal ein Viertel ihrer eigentlichen Lebenszeit...

Doch solche intensive Milchproduktion erzeugt als Nebenprodukt auch viele Kälber, die normalerweise gemästet und als Kalbfleisch verkauft werden. Da aber die Milchproduktion auf diese Weise den Fleisch-Markt überschwemmt, müssen die viele Kälber einfach so geschlachtet werden. Es gibt eine Herodes-Prämie, das heisst, Bauern erhalten Geld, wenn sie die ganz jungen Kälber einfach töten ohne sie aufzuziehen, damit der Kalbfleisch-Preis durch den Überfluss an Tieren aus der Milch-Produktion nicht herunterfällt. 

 


Kälber werden in der Schweiz in der Regel im Alter von ca. 20 Wochen geschlachtet. Dies entspricht weniger als 2 % ihrer natürlichen maximalen Lebenserwartung von 25 Jahren. Das ist so, wie wenn ein Mensch schon nach 1.6 Jahren getötet würde. 


Die natürliche Lebenserwartung eines Tieres und der durschnittliche Schlacht-Termin: 

Kalb 

25 Jahre

3-5 Monate

Jungrind 

25 Jahre

8-10 Monate

Milchkuh 

25 Jahre

4-5 Jahre

Es ist einsichtlich, dass Milch-Konsum nur eine leicht indirektere Form von Kuh-Mord ist. 

 

Aus wirtschaftlicher Sicht ergibt sich die Kuh-Haltung als Irrsinn. In der Schweiz kostet die Haltung einer Kuh pro Tag im Durchschnitt 25 Franken (darin inbegriffen sind Klauenpflege, Veterinär, Gebäude-Kosten (Stall) samt deren Amortisation, Futterkosten, Arbeitskosten, Betriebskosten wie Strom und Wasser). Eine Hochleistungskuh gibt etwa 25 Liter Milch, für die der Bauer pro Liter durchschnittlich 50 Rappen erhält. Das bedeutet, dass nicht einmal die Hälfte der Erhaltungskosten gedeckt sind. Ein Milchkuhleben, das von Ausbeutung geprägt ist, und das, sobald sie nach maximal 5 Schwangerschaften nicht mehr so leistungsfähig ist, sofort getötet wird, muss vom Staat sogar noch mit etwa 25000 Franken subventioniert werden. Was sollte denn sonst noch Irrsinn sein?

Würde man nun die Milchproduktion nicht auf diesem Ausbeutungsprinzip beruhen lassen und die Kühe natürlich leben lassen, auch wenn sie keine Milch mehr geben – wir töten ja unsere Gross-Eltern auch nicht, wenn sie wirtschaftlich nicht mehr rentabel sind – dann ergäbe sich der eigentliche Milchpreis. Damit ein Bauer einen beständigen Bestand von Tieren hat ohne Tiere wegzugeben (die ja dann geschlachtet würden), und immer zumindest eine Kuh haben möchte, die ihm Milch gibt, dann müsste er eine Herde von mindestens 25 Tieren halten. Die Hälfte davon sind männliche Tiere, die ihm keine Milch geben. Andere sind zu alt oder nicht in einer Laktationsperiode. Das ergäbe dann einen Preis von weit über 50 Franken pro Liter Milch. 

In dem Verständnis des Kuhschutzes der vedischen Kultur, ist die Kuh ein Familienmitglied. Da ist man dankbar, ihr einen Liebesdienst dazubringen. 

Genau so wird es auf dem Vaikuntha-Hof gehandhabt. Kunti schenkt aufgrund ihrer liebenden Dankbarkeit den Bhaktas wieder Milch. 

Solche Liebesmilch zu sich zu nehmen ist sicherlich ein Geschenk. 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=fq9Fn1NhAK4

 

https://www.youtube.com/watch?v=ipM9x2vFh_I

 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=cK6H1b1ejKg