Galerie 7 - Unsere bewohner


Krishna Chandra
lebt seit 10 Jahren hier im Ashram mit täglich wachsender Dankbarkeit und dem Vertrauen, dass es auch aus der Perspektive der Ewigkeit heraus betrachtet, stimmig ist, momentan hier zu sein.
Es ist für mich die perfekte Verbindung des Alleinlebens in der Einfachheit der Natur mit der gleichzeitigen Erhebung, die spirituelle
Gemeinschaft in sich trägt. Ich glaube ganz fest, dass der innere Weg nicht eine Entrückung von
Verantwortung oder ein Rückzug in gesicherte Zonen bedeuten darf, sondern in einem direkten Zugehen auf die allergrössten Befürchungen und Ängste und in einem furchtlosen Hinzugehen auf Zweifel besteht. Mit grosser Bewusstheit und innerer Stille dies zu tun, lässt einen ihre Substanzlosigkeit erkennen. Mit dieser Basis kann der Weg der Ergebung zu Radha-Krishna hin erst bedingungslos werden. Dazu bin ich für gesunde Gemeinschaft freudig dankbar.

Margret-ji

Vrinda dasi

Ich bin absoluter Neuling auf dem Bhaktipfad. Seit dem Frühjahr 2016 lebe ich in Ogna und versuche, Bhakti-yoga zu praktizieren. Teil dieser Ashram-Gemeinschaft zu sein erlebe ich als einen echten Segen. Seit jeher wusste ich, dass das, was ich tue, nicht ganz der Wahrheit entspricht respektive, dass es noch viel mehr gibt als ich mit materiellen Sinnen wahrnehmen kann; jedoch wusste ich nicht, was ich zu ändern habe beziehungsweise in welche Richtung ich gehen soll. ... bis der Heilige Name (Hare-Krsna-Mahamantra) im November 2014 mein „altes Leben" völlig auf den Kopf stellte - wortwörtlich von einer Minute auf die andere. Seither versuche ich aus tiefster Überzeugung heraus meiner wahren Berufung nachzugehen und führe ein nonnenähnliches Leben. Krsna-bewusst zuwerden ist ein langer, intensiver Prozess, den ich ernsthaft und freudvoll durchlaufen und dem ich mich anvertrauen will. 

Sri hari guruvaisnava krpa lesa prarthi.

Atul - unser Urgestein

Jahnava devi dasi

Mit klopfendem Herzen stieg ich im April 2015 zum ersten Mal den Bergweg zum Ashram hoch und las all die Texte des Pilgerwegs. „Bist du bereit, alles zu verlieren, und nichts dafür zu gewinnen?“, ist eine der Fragen auf einer Tafel. 'Ja, das bin ich', dachte ich.

Seit meiner Ankunft im Ashram übe ich mich an jedem Tag, auf diese, in meinem Herzen brennenden Fragen, Antworten zu finden. 'Ich bin bereit, dafür alles zu geben', ist natürlich  schneller gedacht als getan, doch genau dafür ist ein Ashram da. Um Menschen zu helfen, ihre Gottessuche und Gottesliebe im Praktischen an jedem Tag zu vertiefen und lebendig werden zu lassen. Um Heilige Schriften zu studieren und damit in die Stille zu gehen, in den Dialog mit Radhe-Syam. Um in Gemeinschaft mit anderen Gottessuchenden zu lernen, zu hinterfragen, zu überprüfen, zu teilen und zu entwickeln. Für mich ist jeder Tag im Ashram ein unsagbar kostbares Geschenk, dessen Wert mein Vorstellungsvermögen weit übersteigt.

 

Braja Madhuri

Saranagati devi dasi

Letztens habe ich mich gefragt, was ich als junges Mädchen gedacht hätte (ich bin 1983 geboren), wenn ich gewusst hätte, dass ich einmal so wohne. Die Kleine wäre aus dem Häuschen gewesen. Ich bin unbeschreiblich dankbar in dieser Gemeinschaft, die meine Familie ist, mitwirken, jeden Tag lernen zu dürfen und ein Stück weiter auf Radhe-Shyam zuzugehen - mit der Unterstützung der Sanga.  Jay Sri Radhe!

Achja, ich liebe die Transformative Kommunikation und versuche diese, wann immer ich kann anzuwenden und einzubringen und darüber hinaus organisiere ich mit beim Bhakti-Festival auf der Schweibenalp.

Tribhanga
Ich danke Gott für jeden Tag, den ich hier sein darf. Jede arati, jede Lesung begeistern mich. Die ganze Ausrichtung und die Art sie umzusetzen, entsprechen mir und inspirieren mich. 
Ich freue mich auch über die tollen Gäste, die hier her kommen. Es inspiriert mich, dieses Projekt zu unterstützen, dass diese Leute auf solche Weise (ohne Dogmen, ohne Eigeninteressen wie ich sie bei Institution erlebt habe) unterstützt.
Klingt übertrieben? Ist es nicht. Ich würde lügen, wenn ich etwas anderes sagen würde.

Madan Gopal

Krishnamayi (irgendwo im Bild)

(PS: Kühe gibt es im Ashram nur auf diesem Foto.)

 

Amanda

Srivasia

Mein geistiger Meister gab mir den Namen Srivasia, das bedeuted Kind Gottes. Seit nunmehr 10 Jahren ist der innere Weg der Gottesliebe meine erste Priorität.
Seit 2006 habe ich eine Tochter und durfte etwa 5 Jahre als Familienvater wirken. Ich habe als Ingenieur gearbeitet und sehe Kinder und Beziehungen als großen Schatz für meinen inneren Weg.
Seit 2018 lebe ich im Anandha Dham Ashram. Ich habe Erfahrung im Einzelcoaching und stehe damit allen Gästen zur Verfügung.