Nandagaon-Ashram

neues Ashram-Projekt in Certara im Val Colla


 

Konzept für eine Gemeinschaft im Val Colla, Tessin

 Vision

 

 

Es besteht eine grosse Notwendigkeit für spirituelle Gemeinschaft - für ein Zusammensein ohne institutionelle Bevormundung.

 

Da natürlicherweise nicht viele Menschen nun in Klöstern oder Ashrams leben können, gibt es eine natürliche Möglichkeit, dies dennoch zu leben - dies ist die Dorfgemeinschaft. 

 

Val Colla im Tessin ist ein abgelegenes wunderschönes Tal im Sottoceneri im Tessin. Es hat da verschiedene Dörfer, in welchen es zahlreiche leerstehende Häuser hat.

 

In der gesamten Schweiz ist der Boden und die Häuser so teuer, dass man sich da fast nicht mehr ein Haus leisten könnte ohne eine erdrückende Schuldenlast auf sich zu nehmen. Im Val Colla gibt es noch sehr günstige Wohnmöglichkeiten, da es eine der ganz wenigen Gebiete in der Schweiz ist, die entvölkert werden.

 

 

Madan Gopal und Braja Madhuri haben da nun ein grösseres Haus im Val Colla erworben. Auch Krishna chandra ist gerade dran, da eine kleine Erweiterung vom Ananda Dham Ashram zu eröffnen.

 

Es wäre schön, wenn sich viele Devotees angesprochen fühlen und mit der Zeit helfen, in diesem Tal eine Gemeinschaft zu bilden, indem sie dort hinziehen. So kann man sich liebevoll unterstützen, Gemeinschaft haben für Kirtan, gemeinsames Lesen und Studium der heiligen Schriften oder überhaupt einander inspirieren, unterstützen und gemeinsam Prasadam teilen. Dieses bildet der Hauptbestandteil der Vision.

 

Sobald sich eine Gemeinschaft bildet in umliegender Nähe (Val Colla) kann es möglich werden, auch ältere Vaishnavas aufzunehmen, bevor sie in ein Altersheim müssen, evt sogar zu pflegen oder beim Sterben zu begleiten. Dann könnte ein spirituelles Hospiz für Vaishnavas Wirklichkeit werden in der Schweiz.

 

 

 

stimmen die Rahmenbedingungen?

Nachdem wir verschiedene Täler im Tessin und sonst noch wunderschöne Orte in vielen Ländern Europas überprüft haben, hat das Val Colla sehr gut abgeschlossen, da es noch preiswerte Objekte zu kaufen, evt auch zu mieten gibt und es sich auch in der Schweiz ist. Was sehr gut ist, wegen den evt. Ergänzungsleistungen im Alter.

 

Gibt es ähnliche Vorhaben in der Vergangenheit?

Wir sind inspiriert von der Terni Sanga in Italien. Seit Jahren praktizieren die Devootis regelmässiges zusammensein, drei mal in der Woche, mit Kirtan, Lesen, Prasadam und sonst einander zu unterstützen. Nun findet sogar dort eine Bewegung statt, dass sie noch näher voneinander sein möchten und sich in einem Dorf ansiedeln möchten.

 

Dringlichkeit

Nun ist die Zeit gekommen, wo schon die ersten Devotees in ein Altersheim mussten. Wie z.B. unsere liebe Dhanistika. Sie leidet darunter, dass es jeden Tag drei mal Fleisch gibt und die gesamte Umgebung da ihre tiefe spirituelle Sehnsucht, die sie die letzten 40 Jahre intensiv lebte, nicht verstehen kann. Um einander im Alter zu unterstützen, dass man zu Hause bleiben kann, braucht es eine Gemeinschaft welche sich gegenseitig unterstützen kann. Sobald 3 bis 5 Devotees im gleichen Dorf leben, könnte man sich abwechseln mit der Verantwortlichkeit, um sich für 1 älteren pflegebedürftigen Devotee zu kümmern mit der zusätzlichen Hilfe der Spitex.  Auch wird es aufgrund äusserer Umstände immer schwieriger den Lebensabend in Indien zu verbringen.

 

 

Der Ashram ist offen und wir freuen uns auf Euren Besuch.

 

 

Unsere Infrastruktur:

1 Zimmer = 1 Doppelbett, 1 Kajhüttenbett, Balkon

1 Zimmer = 1 Doppelbett

1 Zimmer = 1 Bettsofa für 2 Personen, 1 Einzelbett, einfache Kochgelegenheit, Sitzplatz 

 

2 gemeinsame Bad/WC

 

Wir verstehen uns als ein Non Profit-Ashram und haben uns auf eine (Spende) von Fr. 30.- pro Person, pro Tag inkl. Prassadam (geweihtes Essen) geeinigt. Für Kinder Fr. 15.-

 

Wir schätzen es sehr, mit dir/euch den Tag mit Kirtan (Aarti) zu beginnen und abschließen können. 

 

 

Kontakt: 

 

Braja Madhuri und Madan Gopal 

beatbantli@hotmail.com

078 657 88 34